Langzeitbelichtung: Analog vs. Digital

Mit analogen Fotos ist es ja so eine Sache. Oft schlummern die Filme Monatelang in einer Lade, bevor sie schließlich entwickelt werden. So ging es mit diesem schwarzweiß Film, den ich seit Ende Juni herumliegen hatte und erst vor ein paar Tagen entwickeln lies. Auf dem Film befanden sich ein paar sehr interessante Bilder, darunter eines, auf dass ich mich schon sehr gefreut hatte…

 

SUMMER NIGHTS

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In einer Juninacht, die zwar laut Kalender schon beinahe im Sommerquartal lag aber auf über 2000 Metern dennoch ziemlich kalt war, begaben mein Fotokollege Michael und ich uns auf die Gipfelhütte der Frauenalpe um dort einige Langzeitbelichtungen zu machen. Mit dabei hatten wir unsere DSLRs (Ich eine Canon, er eine Nikon) und auch meine alte analoge Spiegelreflex (Praktica MTL5b). So machten wir ein paar Bilder von Startrails, und kamen schließlich auf die Idee die letzten ca 300 Meter zum Gipfel mit einer Laterne auszuleuchten. So ging ich mit der Laterne zum Gipfel, während Michael die Szene parallel mit seiner Nikon und meiner Praktica einfing. Das Ergebnis: Eine digitale und eine analoge Langzeitbelichtung.

 

Es mussten über 3 Monate vergehen bis wir endlich den vergleich zwischen Analog und digital ziehen konnten – aber das warten hat sich gelohnt. Ins Auge sticht besonders der höhere Lichtanteil des analogen Bildes, da die Blende auf 1.8 war (im Vergleich zu 7.1 auf der digitalen Nikon). Auch der S/W Effekt erzeugt ein etwas anderes Flair als die Farbaufnahme. Aber am besten ihr urteilt einfach selbst:

 

lzb

DSC_0231

 

 

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